Wasserballkrimi - Fortsetzung

Nach dem spannenden Auftakt in der Dreier-Serie SV Krefeld 72 gegen White Sharks Hannover, der erst im Fünfmeter-Werfen entschieden wurde, lieferten sich beide Mannschaften einen bedingungslosen Abstiegsfight. Das bessere Ende hatten mit 10:9 wiederum die Hannoveraner.

Wie im Hinspiel zeigten sich beide Defensiven sattelfest und die Torleute gut aufgelegt. Tore blieben zunächst Mangelware. Jede Führung wurde umgehend egalisiert. Mitte des zweiten Viertels ging die Konzentration bei den Krefeldern etwas verloren und es schlichen sich einfache Fehler ein, die der Gegner eiskalt ausnutzte. Gegen die Konter konnte Phil Dörrenhaus im Krefelder Tor nicht viel ausrichten und musste die White Sharks bis zum Seitenwechsel auf 8:5 davonziehen lassen.

Der beste Krefelder an diesem Tag, Center Borna Sirovec sorgte mit seinen Treffern drei und vier dafür, dass dasTeam nicht weiter zurückfiel. Mit einem der seltenen Konter der SVK, den er humorlos abschloss,  brachte Danilo Machidenko seine Mannschaft auf 10:8 heran, bevor es in die letzte Pause ging.

Mit letztem Einsatz versuchten beide Teams die Entscheidung zu erzwingen, es wollten aber keine Treffer fallen. Beide Torhüter vereitelten beste Torchancen. Eine Minute vor Schluss keimte dann doch noch Hoffnung für die SVK auf. Kapitän Elias hämmerte mit aller Wut und Verzweiflung den Ball aus kürzester Distanz in den Kasten.

Mit Überzahl in den letzten zwanzig Sekunden hatten die Krefelder noch die Chance auf den Ausgleich. Als Lennox Mettens letzter Wurf dann aber geblockt wurde, waren die Hannoveraner enorm erleichtert, das Spiel nach Hause gebracht zu haben - hatten Sie doch nicht mit so viel Gegenwehr gerechnet.

 Für die SVK geht es nun in das Duell gegen die SG Neukölln. Sie hat zunächst Heimrecht am kommenden Wochenende, bevor es danach nach Berlin zu Spiel 2 und ggf. 3 geht.

Teammanager Ferdinand Vogel resümiert: „Es ist schon bitter, so knapp zu verlieren. Die Jungs hätten zumindest einen Sieg verdient. Unter sportlichen Aspekten hätte auch niemand etwas gegen eine dritte Begegnung der beiden Teams gehabt. Mit der Entwicklung der Mannschaft sind wir sehr zufrieden. Wir konnten nicht unbedingt damit rechnen, in den Play-downs gegen den Vierten des Vorjahrs bis zur letzten Sekunde mitzuhalten. Jetzt gehen wir mit viel Rückenwind aus den beiden Spielen in die letzte Runde gegen Neukölln.“

SV Krefeld 72 : White Sharks             13:14 n.5m (1:1; 2:1; 1:2; 0:0; 9:10)

White Sharks : SV Krefeld 72             10:9 (2:2; 6:3; 2:3; 0:1)

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