SVK gibt zweimal die Führung aus der Hand

Stand der Playoffs zwischen Krefeld und Wedding 1:2

Das zweite und dritte Spiel der Fünferserie um den Einzug ins Halbfinale der DWL Pro B fanden am Wochenende in Berlin in der Schöneberger Schwimmhalle statt. Am Samstag startete die Mannschaft ruhig und konzentriert in das Spiel, ließ sich durch einen schnellen Rückstand nicht beindrucken und wartete auf ihre Chancen. Und die sollten kommen.

Zuerst traf Kristof Hulmann aus kurzer Distanz noch den Kopf des gegnerischen Torwarts statt das Tor, Dusan Dragic machte es kurze Zeit später aber besser und konnte im ersten Viertel noch auf 1:1 ausgleichen.
Die Männer erarbeiteten sich weiterhin geduldig ihre Chancen und ließen in der Abwehr wenig zu. Ein abgelenkter Distanzschuss von Istvan Keresztes, der auf der Linie liegen blieb, und zwei Lattenkracher von Paul Huber und Dusan Dragic waren beste Torgelegenheiten. Aus der Centerposition klappte es dann besser. Kristof Hulmann konnte trotz Würgegriff des Centerverteidigers abschließen, genau wie Paul Huber, der in Überzahl ein hohes Zuspiel aus kürzester Distanz verwandeln konnte. Eine weitere Großchance vereitelte der Schiedsrichter, der bei einem Konter von Kapitän Paul Huber nach Foul den klaren Vorteil abpfiff, aber keine Herausstellung gab.
Im dritten Viertel wurde zwar der Gegner sicher beherrscht, aber die Gelegenheit verpasst den Vorsprung auszubauen. Stattdessen kamen die Berliner in letzter Sekunde glücklich zum Anschlusstreffer, bei dem sie im dritten Versuch den Ball über die Linie stochern konnten. Nach diesem Treffer kippte das Spiel und das vierte Viertel stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Wedding kam nun aus der Distanz vor allem durch Melvin Meissner zu Treffern, der mit gleich mehreren Sonntagsschüssen sein Team in Führung brachte. Die SVK geriet in Hektik und schloss ihre Angriffe voreilig ab. Lediglich Dusan Dragic konnte mit zwei Treffern dagegen halten. Der Treffer von Andrij Kryshtal per Strafwurf zum Anschlusstreffer zwei Sekunden vor Schluss konnte das Spiel nicht mehr nach Hause zu bringen. Dieses Spiel haben wir unnötig aus der Hand gegeben!
Das zweite Spiel der beiden Kontrahenten am Sonntag zeigte viele Parallelen zum ersten Spiel. Wieder begann die SVK ruhig und konzentriert und hatte den Gegner mehr als zwei Viertel sicher im Griff. Nach fast fünf Minuten konnte Istvan Keresztes mit einer eleganten Bogenlampe das erste Tor für Krefeld erzielte. Mit einer 3:1 Führung ging es ins zweite Viertel, in dem Paul Huber mit einer Energieleistung im Center sofort auf 4:1 erhöhte. Im Gegenzug erzielten die Berliner das 2:4, um postwendend aus dem Center wieder ein Tor durch Dusan Dragic zu kassieren. Den letzten Treffer des Viertels erzielte Wedding etwas glücklich, ein Abpraller nach einer starken Abwehr des Torwarts Leo Vogel landete direkt beim gegnerischen Center, der dann kein Problem hatte das 3:5 zu erzielen.
Das dritte Viertel begann wie das zweite mit einem Tor von Paul Huber aus kurzer Distanz, der sich vorher im Center frei geschwommen hatte. Danach hatten die Männer wieder mehrfach die Chance, auf vier Treffer davon zu ziehen. Stattdessen liefen sie in einen Konter zum 4:6. Und hier kippte dann das Spiel wieder! Nach zwei Treffern in Unterzahl kassierte wir auch noch 2 Sekunden vor Schluss einen Treffer, wenn auch aus stark abseitsverdächtiger Position. Im letzten Viertel konnten die Berliner auf zwei Treffer davonziehen, die SVK kam auch zu Ihren Chancen, die aber vom hervorragenden Berliner Torwart vereitelt wurden. Nur kurz vor Schluss traf Jochen Vorderwülbecke noch mit einem Rückhandtreffer aus spitzem Winkel zum Anschlusstreffer.
Insgesamt gesehen konnte die Mannschaft sich aber wiederum steigern und zeigte sich gegenüber den letzten Spielen der Hauptrunde stark verbessert. Beide Spiele in Berlin abzugeben, war daher zwar sehr unglücklich, Teammanager Ferdinand Vogel ist aber zuversichtlich für das nächste Spiel am kommenden Samstag in Bockum: „ Ich bin sicher, dass die Mannschaft zuhause ihre gute Leistung über vier Viertel durchhält und die Serie ausgleicht. Im letzten Spiel in Berlin werden wir dann sehen, wer das glücklichere Ende für sich hat.“

Das Team der SVK in Berlin:  Leo Vogel, Jochen Vorderwülbecke (1), Valentin Gerresheim, Timo Schwark, Kristof Hulmann (1), Andrij Kryshtal (1), Moritz Wlasowicz, Moritz Pohlmann, Istvan Keresztes (1), Roland Tatar (1), Paul Huber (3), Dusan Dragic (5) und Sebastian Vollmer

 

10.03.2018    SC Wedding : SV Krefeld 72 7:6 (1:1, 0:2, 1:0, 5:3)
11.03.2018    SC Wedding : SV Krefeld 72 8:7 (1:3, 2:2, 4:1, 1:1)

 

Schwimm-Vereinigung Krefeld 1972 e. V.
Palmstraße 8 · 47803 Krefeld

Telefon: 02151-592393
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Newsletter Anmeldung
> hier klicken!